Ideenwand
Eine Wand im Schulhaus, an der alle ihre Wünsche und Ideen für die Schule aufschreiben können.
GPG 8a · 25. September 2026
Was könnten wir an unserer Schule wirklich verändern?
Alle Beispiele stammen aus der Good-Practice-Sammlung des Bayerischen Kultusministeriums. Das sind keine Vorschläge – das haben Schülerinnen und Schüler wirklich gemacht.
Eine Wand im Schulhaus, an der alle ihre Wünsche und Ideen für die Schule aufschreiben können.
Tage mit einem Motto für die ganze Schule, zum Beispiel ein „Bayerischer Tag“ mit Tracht und Weißwurstfrühstück oder ein „Höflichkeitstag“.
Die SMV stellt sich in den ersten drei bis vier Schulwochen in den neuen fünften Klassen vor und erklärt mit Handzetteln, was die SMV überhaupt macht.
Die SMV organisiert einen Nachmittag mit Filmvorführung für die ganze Schule.
Ein Tanzabend ab der 9. Klasse, mit klassischen Tänzen und Discomusik. Gewählt wird auch ein Ballkönig oder eine Ballkönigin.
Schülerinnen und Schüler verkaufen in der Aula ihre eigenen Sachen. Für einen Stand zahlt man eine Gebühr, ein Teil der Einnahmen wird gespendet.
Die SMV verkauft in den Pausen Waffeln. Das Geld geht in die SMV-Kasse.
Die SMV organisiert eine Aufräumaktion im Schulhaus oder rund um die Schule.
Beete anlegen, pflanzen, gießen, ernten. Einzelne Klassen können für bestimmte Beete zuständig sein.
Laufen für einen guten Zweck: Für jede Runde gibt es Geld von Sponsoren.
Eine eigene Zeitung von Schülern für Schüler: Interviews führen, Texte schreiben, Redaktion leiten. In Bayern gibt es das an über 800 staatlichen Schulen.
Man bestellt bei der SMV eine Rose, die SMV übergibt sie – auf Wunsch, ohne zu verraten, von wem sie ist.
T-Shirts, Polos und Pullover mit dem Schullogo, bestellbar über einen Onlineshop. Gebrauchte Sachen gibt es günstiger. An der Realschule Neubiberg kosten sechs Teile etwa 70 Euro.
Eine Sitzecke, Spielgeräte, Möbel für einen Ruheraum – so etwas kostet. Das heißt aber nicht, dass es unmöglich ist. Es heißt: Ihr braucht nicht nur jemanden, der zustimmt, sondern auch jemanden, der zahlt. Das Kultusministerium nennt dafür diese Wege:
Der „Sachaufwandsträger“ bezahlt alles rund um das Schulgebäude: Bau, Einrichtung, Ausstattung. Für Sitzecken, Spielgeräte oder ein SMV-Zimmer ist er die richtige Adresse.
Beide sammeln Geld für die Schule und können SMV-Projekte bezuschussen.
Kuchen- oder Waffelverkauf, Eintritt bei einer Schulparty, Getränke beim Schulfest, Losverkauf: Die SMV finanziert damit ihre eigenen Projekte.
Betriebe oder Vereine aus der Umgebung unterstützen Schulaktionen.
Der Bayerische Jugendring fördert Projekte, die das soziale Lernen stärken oder Schülervertreter für ihre Aufgabe schulen.
Quelle: „Geldquellen für SMV-Aktionen“, smv.bayern.de, und das Förderprogramm „Schulbezogene Jugendarbeit“ des Bayerischen Jugendrings (bjr.de), abgerufen am 24. September 2026. Konkrete Summen nennen beide Seiten nicht – die hängen vom Projekt und vom Ort ab.
Tipp: Auf den Originalseiten steht bei vielen Projekten eine Checkliste, was man alles vorbereiten muss. Das hilft bei der Frage, wie schwierig eine Idee wirklich ist.